Magische Millionenstadt

Es gibt vermutlich keinen Besucher, der nicht von Baku in Bann gezogen wird. Die erstmals im 10. Jahrhundert namentlich erwähnte Stadt verbreitet ein ganz eigenes kosmopolitisches Flair und verbindet dabei orientalisch inspirierte Entspanntheit mit westlicher, pulsierender Lebensweise.

Moderne Ausstrahlung

Seit der Unabhängigkeit Aserbaidschans hat das Stadtleben deutlich an Dynamik gewonnen. Die Gebäude ausländischer Unternehmen prägen ebenso das Bild Bakus wie die gelungenen Sanierungen von Gründerzeitvillen und das Auftauchen immer neuer ansprechender Restaurants, Bars und Shops. Die Atmosphäre des modernen Baku lässt sich abends rund um den Fontänenplatz, eine beliebte Flaniermeile, besonders intensiv genießen. Musikalisch auf seine Kosten kommt man abends je nach Geschmack in einem der angesagten Jazzclubs (Karavan-Jazz-Klub, Jazz-Center), als Popfan hingegen z.B. im Heydar-Aliyev-Palast oder bei Interesse an der traditionell aserbaidschanischen Mugam-Musik in zahlreichen Karawansereien der Altstadt.

Historische Bauten

Tagsüber locken neben dem beschaulichen Treiben in der malerischen, zum UNESCO-Welterbe gehörigen Altstadt viele weitere Attraktionen mit ihren ganz eigenen Spuren der Vergangenheit. So kann man in aller Ruhe an Hand der vielfältigen Architektur die wechselvolle Geschichte der heutigen Millionenstadt erkunden. Zeugnisse des 12. Jahrhunderts z.B., in dem Baku zu einer bedeutenden Residenzstadt wurde, sind zahlreiche Bäder, Karawansereien und Moscheen, die nach wie vor gut erhalten sind. Auf die Spuren des im 19. Jahrhundert einsetzenden ersten Öl-Booms weisen die Villen der Ölbarone hin. Aus der Sowjetära hingegen, sind kaum noch Zeugnisse vorhanden. Wohl auch weil die meisten Pläne, z.B. der Ersatz der Altstadt durch damals moderne Wohnblocks, zum Glück doch nicht realisiert wurden.

Ebenfalls beeindruckend ist die große Zahl an Galerien und Museen. Im Miniatur-Museum lassen sich ca. 5000 Kleinstbücher bewundern, sehenswerte Miniaturen bietet auch das Literaturmuseum. Naturgemäß großflächiger sind die überaus sehenswerten Exponate im Kunst- und im Teppichmuseum.

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