Symbol der deutsch-aserbaidschanischen Zusammenarbeit

Deutsch-aserbaidschanische Beziehungen

Die deutsch-aserbaidschanische Beziehungen sind auf einem hohen Niveau. Aserbaidschan orientiert sich sowohl politisch, wie auch wirtschaftlich Richtung Deutschland und Europa. Als Mitglied im EU-Nachbarschaftsprogramm Ost und im Europarat nähert sich Aserbaidschan immer mehr europäischen Grundwerten an. Mit seinen reichhaltigen Öl- und Gasvorkommen wird Aserbaidschan zu einem Energiepartner für Deutschland und Europa. Schon heute ist das Land sechstgrößter Öllieferant für Deutschland.

Vor mehr als 190 Jahren sind viele hundert Familien aus Württemberg nach Aserbaidschan ausgewandert. Diese Menschen sind zu Ansehen und Wohlstand gekommen und haben einen großen Anteil am Aufbau der Wein- und Küferwirtschaft. Welchen Stellenwert die Deutschen damals hatten,  zeigt die Tatsache, dass im Nationalparlament der ersten Republik Aserbaidschans 1918-1920 ein Parlamentssitz für die Deutschen reserviert war. Es gibt heute noch Städte, wie Helenendorf (Xanlar), die an die deutschen Bewohner erinnern. Übrigens: Mit der Einführung des Frauenwahlrechts 1919 war Aserbaidschan nicht nur der erste mehrheitlich muslimische Staat, der Frauen die gleichen politischen Rechte gab wie Männern, sondern einer der ersten Staaten weltweit.